Fußball: Mit neuem Co-Trainer erfolgreich in die Saison?

Erstellt: Mittwoch, 26. August 2020 Geschrieben von Michael Göhring

Die Erste Fußballmannschaft des SV Concordia Rogätz startet am kommenden Sonntag in die neue Kreisligaserie. Mit dem ambitionierten Aufsteiger der Nordgermersleber Eintracht reist dabei direkt ein echter Gradmesser auf den Kapellenberg. Der Anstoß ist für 14:00 Uhr angesetzt.

Die sechswöchige Vorbereitung der Concorden lief zumeist erfolgreich. Die aufgerückten Kräfte aus der A-Jugend bereicherten den vorhandenen Kader in allen Testspielen und Trainingseinheiten. Nach einer 0:3-Heimniederlage gegen Germania Tangerhütte wurden sämtliche restlichen Testspiele gewonnen (4:1 gegen Zukunft/Preussen Magdeburg, 3:1 gegen Uetz, 3:1 gegen Glindenberg, 4:1 gegen Dahlenwarsleben und 3:2 bei der U23 des Burger BC). Einzige, aber empfindliche Wehrmutstropfen waren die Verletzungen der Stammkräfte Tim Böhm und Sebastian Werner im letzten Spiel in Burg.

Nachdem Co-Trainer Daniel Kolberg im Sommer seine Tätigkeit aus familiären Gründen beendet hat war seine Stelle bis zuletzt noch unbesetzt. Diese Lücke konnte aber zum Ende der Vorbereitung wieder gefüllt werden. Mit Christoph Braumann konnten die Verantwortlichen ein Urgestein des Rogätzer Fußballs als neuen Co-Trainer verpflichten. Er komplettiert das Trainerteam um Chef René Henicke und den Torwartverantwortlichen Marcel Kleine. Neben diesen kümmern sich weiterhin der Betreuer Lukas Wnendt und der Mannschaftsverantwortliche Michael Göhring um das Wohl der schwarz-weißen Elbekicker.

Nun heißt es für den SVC den Schwung aus der Vorbereitung mit in die Punktspiele zu nehmen. Die Integration der jungen Spieler verlief reibungslos und alle Mitglieder der Mannschaft fiebern dem Saisonauftakt entgegen. Mit einem weinenden Auge werden selbigen wahrscheinlich Julius Hunold und Felix Röscher sehen. Beide haben eine hervorragende Vorbereitung absolviert, sind aber aufgrund ihres Alters noch nicht spielberechtigt. Sie werden die Mannschaft am Sonntag aber genauso anfeuern, wie die beiden verletzten Spieler. Freuen würden sich die Concorden selbstverständlich auch über zahlreiche Zuschauer, die den Weg auf den Kapellenberg auf sich nehmen und das junge und talentierte Team tatkräftig unterstützen.

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